Parallel and Serial Interference (PSI) Tools

Software

Das Programm PSI-Tools wurde u.a. mit der Zielstellung entwickelt, ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, um Projektionen, räumliche Kartierungen, Interferenzmuster und verschiedene, andere Effekte in pulspropagierenden Netzwerken, die im Buch Neuronale Interferenzen erstmals theoretisch behandelt wurden, im Detail simulativ verifizieren zu können. Daneben besaß es eine Schnittstelle zu einem Mehrkanal-Datenrecorder (8, 16, 32 Kanäle). Mit diesem wurden elektrische (EEG/EMG) und akustische Aufnahmen möglich.

Es erwies sich als sensationell produktiv um eine Vielzahl komplexer Fragestellungen, deren Beantwortung 'im Kopf' nicht zweifelsfrei möglich war, per Simulation zu analysieren. So erlebten wir eine der größten Überraschungen, als unscharfe Bilder in der Integrationsschleife der I.- Rekonstruktion mit Breakpoints zerlegt wurden: Das Wellenfeld der Rekonstruktion, welches sich einer verstandesmäßigen Interpretation aufgrund verschiedenster Widersprüche entzog, erschien in vollster Schönheit: mit einwärts laufenden Wellen, deren Front ebenfalls einwärts gerichtet war.

PSI-Tools lebte nur fünf Jahre (von 1994 bis 1999). Eine auf Simulationsexperimente gerichtete Bedienoberfläche sowie wachsende Probleme mit Borland-C unter Microsoft-Windows95 wie auch der Weggang unserer 'Biene' (Sabine Höfs, 1997) beendeten die Entwicklung. Mit Erscheinen der ersten USB-Kamera (Logitech-Quickcam, VGA) wurde Ende 1998 mit einer auf Akustik zugeschnittenen, neuen Software (NoiseImage) begonnen, die ab 2000 PSI-Tools vollständig ablöste.

Einen Eindruck von der Art der Bedienung vermitteln die Help-Files von 1996, 1998.

Die Software lief auf IBM-PCs (AT) under Windows for Workgroups 3.11, Windows'95, Windows'98 und WindowsMe (alle DOS-basierenden).

Erreichte Verifikationen

Die folgende Liste zeigt, daß PSI-Tools zum entscheidenden Schlüssel zur Annäherung an Interferenznetzwerke wurde. Damit gelangen viele (Erst-) Nachweise an elementaren Interferenzschaltungen in der Simulation bzw. Messung (Akustik):

Viele Nachweise liegen noch nicht in Papierform vor oder sind lediglich im Rahmen von Vorträgen vorgestellt worden. Eine beachtliche Quote zurückgewiesener Aufsätze aufgrund fehlender Positiv-Gutachten zum Gegenstand verhindert ein allzurasches Vorankommen. Trotz aller Widrigkeiten entstand mit den Nachweisen ein Stück einer neue Sicht auf biologieorientierte Informatik, wie auf Wellenausbreitung in und außerhalb von Leitbahnsystemen.

Danksagung

Insbesondere möchte ich an dieser Stelle denen danken, die aktiv dazu beitrugen, daß dieses neue Wissensgebiet entstehen konnte. Mein besonderer Dank gilt den Team-Mitarbeitern Frau Sabine Höfs und Herrn Carsten Busch für deren Engagement bei der Entwicklung von Soft- und Hardware. Besonderer Dank für die vielfältige Hilfe und stets freundliche Unterstützung an den Geschäftsführer der GFaI, Herrn Dr. Hagen Tiedtke, sowie an den Vorstandsvorsitzenden der GFaI, Herrn Prof. Dr. Alfred Iwainsky.

Vielen Dank für viele, wertvolle Informationen und Hilfestellungen sowie Diskussionen an Herrn Prof. Dr. med. Peter Bartsch (Charité Berlin, Inst. f. Physiologie) und Herrn Dr. Hartmut Krüger (jetzt Herzberge-Krankenhaus Berlin, Epilepsiezentrum).

Dank an Herrn Dr. med. Torsten Griepentrog (Landesklinik Teupitz), mit dessen Hilfe am 16.12.1992 ein EEG-Nachweisexperiment (Daumenexperiment, siehe Homepage) gelang, daß den Anfang dieser Entwicklung markierten sollte.

Dank auch an Prof. Dr. Langhorst und an Dr. Manfred Lambertz (FU Berlin, Inst. für Physiologie) sowie an Prof. Dr. Vogel (Charité, Neurochirurgie) und an Dr. Woichiechowsky für fachliche Beratungen. Dank auch an Prof. Dr. Raúl Rojas (Martin Luther Universität Halle/Freie Universität Berlin für nützliche Diskussionen, sowie an Peter Puschmann und Gunnar Schoel (Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, FB3) für die gemeinsamen Experimente zum Nachweis neuronaler Elementarfunktionen mit deren PPN-Simulator Neuronet.

Dank auch an Diskussionspartner und moralische Helfer in der Geburtsstunde theoretischer Grundlagen der "Neuronalen Interferenzen", Prof. Dr. Horst Völz (FU Berlin/TU Berlin), Prof. Dr. Christian Hamann (Technische Fachhochschule Berlin) und Prof. Dr. Achim Sydow (GMD-FIRST Berlin).

Nicht zuletzt Dank an meine Frau Gudrun, die die Monate überstand, in denen ich Neuronale Interferenzen ohne Illusion einer Veröffentlichung schrieb.

Gerd Karl Heinz

GUI- Impressions

Interference integral of an Electrocorticogramme (ECoG). PSI-Tools surface

Acoustical image of a car, crossing a street, interference integral (reconstruction).

Menues

File menue

Preamplifier configuration menue

Channel data synthesis menue

Digital filter possibilities

Actions menue

Views menue


E-mail: info@gheinz.de

Access no. since Sept. 10, 1996


file created jan 12, 1996; continously revised